Unser Team

Kirsten
Xhemila
Tim
Tanja
Stephan
Sonja
Silvia
Sigrid
Serkan
Rebecca
Mark
Oliver
Olga
Nicole
Nele
Müzeyyen9553
Micha
Karina
Melanie
Melanie
Janosch
Janina
Ingo
Holger
Gjeylan
Ghazi
Franziska
Femi
Dunja
Diana
Akil
Alex
Anastasia
Andrea
Ann-Sophie
Boris
Carola
Cemil
Christina
Antje
Marius
Kristina
Katrin
Jennifer
Tolga9513
rania9597
Oliver9568
Bianca9630
Ayse9591
AnnaLena9567
Anke9545
Anja9610

Personal

Das Mitarbeiter*innenteam ist multiprofessionell aufgestellt.

Zu ihm zählen sowohl Sozialpädagog*innen (Diplom, Bachelor of Arts und Master of Arts),
Lehrer*innen, Diplom Pädagog*innen, Diplom Psycholog*innen als auch Mitarbeiter*innen mit vergleichbarer pädagogischer Ausbildung und Sprachmittler*innen.
Verschiedene Mitarbeiter*innen verfügen über Zusatzqualifikationen z.B. als Systemische(r) Familienberater*in, Systemische(r) Familientherapeut*in, Mediator*in, Koordinator*in im Familienrat, Fachberater*in Psychotraumatologie, Budo-Pädagog*in oder Fußballtrainer*in.

Das Mitarbeiter*innenteam ist multikulturell und verfügt über vielfältige muttersprachliche Kenntnisse, unter anderem in Albanisch, Arabisch, Dari, Farsi, Englisch, Französisch, Kurdisch, Polnisch, Russisch, Serbisch, Spanisch und Türkisch.
Unsere rund 45 pädagogischen Mitarbeiter*innen werden vom nicht-pädagogischen Bereich (4 Verwaltungskräfte, 1 Hausmeister) unterstützt.

Art der Einrichtung

Die Plan A gGmbH ist eine ambulante Einrichtung der freien Jugendhilfe mit dem Angebot der lebensweltorientierten flexiblen Betreuung mit Geschäftsräumen in Delmenhorst, Ganderkesee, Oldenburg und Weyhe.

Das Angebot richtet sich an eine vielfältige Gruppe von Adressat*innen (Kinder, Jugendliche, Familien, sowie deren persönliches Umfeld), welche aus den unterschiedlichsten Gründen in Schwierigkeiten geraten sind und diese aus eigener Kraft nicht mehr bewältigen können. Die flexible Betreuung hält keine bestimmte Wohn- oder Betreuungsform bereit, sondern entwickelt diese, gemeinsam mit den am Hilfeprozess beteiligten Personen, am Kind oder Jugendlichen bzw. dessen Umfeld.

Durch zielorientierte Betreuungsverläufe sollen die Betroffenen baldmöglichst in die Lage versetzt werden ein eigenständiges, verantwortungsvolles und vor allem zufriedenes Leben zu führen. Die grundsätzliche Bewältigung anstehender oder entstandener Probleme auf der Basis von Kontinuität und Vertrauen, bzw. die Aktivierung aller pädagogischen und sonstigen Ressourcen und der nötigen Kompetenzen sind für uns das Basisziel in allen Betreuungen.

Bild von Banksy-Ballon

Fachliche Ausrichtung

Die Ausrichtung eines individuellen Lebensentwurfs kann nur dem eigenen biografischen Sinn folgen. Die Lebensweltorientierung sieht daher vor, in erster Linie Ressourcen aus der eigenen Lebenswelt der Hilfeadressat*innen zu aktivieren und erst nachdem diese ausgeschöpft sind, auf Angebote außerhalb des jeweiligen Gemeinwesens zurückzugreifen.

Vom Umzug, für den Freunde und Verwandte aktiviert werden bis zur Ferienreise, die bei der Kirchengemeinde o.ä. gebucht wird, greifen wir, soweit vorhanden, auf Angebote aus der Lebenswelt der Hilfeadressat*innen zurück. So werden diese mit Lösungsstrategien vertraut gemacht, die auch nach Beendigung der Hilfe ihre Gültigkeit behalten.

In extremen Problemlagen werden auch Kooperationen außerhalb der Lebenswelt der Hilfeadressat*innen gesucht, um dadurch ein Scheitern bzw. den Abbruch der Betreuung zu verhindern. Dies gilt ebenso, wenn sich im Rahmen der Hilfeplanung die Lebenswelt der Hilfeadressat*innen als ausgesprochen schädlich erweist. In derart gelagerten Betreuungen sind wir bemüht die Beziehungskontinuität möglichst zu erhalten bzw. ein verantwortliches Abgeben zu ermöglichen, um der übernommenen Verantwortung gerecht zu werden.

Durch die Kooperation mit Schulen, Ausbildungsstätten, Beratungsstellen und allen anderen Anbietern ergänzender sozialer Leistungen, kann das Angebot je nach Bedarf, in Absprache mit den Adressat*innen, modifiziert bzw. erweitert werden.

Methodisch / Didaktische Grundlagen

Das konkrete pädagogische Handeln orientiert sich vorwiegend am Grundsatz der Lebensweltorientierung, verschiedenen erweiternden systemischen Ansätzen und konkreter beraterischer Kompetenz der Mitarbeiter*innen.

Ausgangslage der Betreuungen kann sowohl die Vermeidung von Heimunterbringung sein, als auch die Wiedereingliederung in die Herkunftsfamilie bzw. in die ursprüngliche Lebenswelt nach einem Heim-, Psychiatrie-, oder Straßenaufenthalt.

Drei Monate nach Beginn der Betreuung wird auf der Grundlage der jeweiligen Lebenswelt der Hilfeadressat*innen eine Ressourcenanalyse angefertigt, die dann neben dem Hilfeplan die Grundlage für das zukünftige Betreuungssetting bildet.

Darüber hinaus werden auch die Ziele der Maßnahme offen mit ihren Empfänger*innen besprochen, die Ziele werden gemäß der SMART-Methode (SMART ist ein Akronym und steht für spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminiert) festgelegt und so formuliert, dass sie für die Hilfeadressat*innen nachvollziehbar sind.

Durch die zielorientierte Arbeitsweise der Einrichtung sind neben den im
Hilfeplan festzulegenden Zielen die hier folgenden Grobziele fester Bestandteil
in nahezu allen flexibel organisierten Betreuungsverhältnissen:

Beziehungsaufbau zwischen Betreuer*in und Hilfeadressat*in,
Verbleib der Kinder in der Familie bzw. positive Kontaktaufnahme zur Herkunftsfamilie,
Stabilisierung des sozialen Umfeldes,
Krisenintervention,
Erlernen lebenspraktischer Fähigkeiten,
Ausbau moralischer/ethischer Grundsätze,
Entwicklung individueller und familiärer Ressourcen,
Unterstützung bei Erziehungsaufgaben,
Stärkung des Familiensystems,
Bewältigung von Alltagsproblemen,
Förderung der sozialen Kompetenzen,
Erarbeiten von Konfliktbewältigungsstrategien,
Förderung der Persönlichkeitsentwicklung,
Ausbau der persönlichen und geschlechtlichen Identität (Gender),
Reflektion des eigenen Verhaltens,
biografisches Verstehen der eigenen Lebenslagen,
schulische und berufliche Förderung,
zeitnahe Verselbstständigung.

Bild von Leuten


Die hier aufgeführten Betreuungsinhalte und Ziele
sind die Basis aller von uns durchgeführten Betreuungen.

Zielgruppe

Das Angebot richtet sich an Familien sowie an Mädchen und Jungen jeden Alters
und jeglicher Herkunft unter Berücksichtigung geltenden Rechts.
Es ist geprägt durch eine prinzipielle Offenheit für alle Problemlagen.
Es gibt daher keine Ausschlusskriterien.

Platzzahl / Betreuungsschlüssel

Die ambulanten Betreuungen finden im Verhältnis 1:1 statt.

Die allgemeine Soziale Gruppenarbeit wird von zwei
Mitarbeiter*innen mit bis zu 12 Kindern, Jugendlichen
oder Erwachsenen durchgeführt.

Qualitätssicherung

Zur Sicherung der Qualität unserer Arbeit nutzen wir
verschiedene Methodiken:

Selbstevaluation, 14-tägige kollegiale Teamberatungen mit zwei Personen aus der pädagogischen Leitung (supervisorische Sicht), interne und externe Fortbildungen, jährliche Personalentwicklungsgespräche, Einzelfall Supervision auf Anfrage, computergestützte Dokumentationen, Wochen- und Verlaufsberichte mit aktueller Zielfestlegung.

Kooperationen

Maßnahmenbezogene Kooperationen werden mit allen für den Fall relevanten Institutionen und Personen (Schule, Kindergärten, Jugendamt, Beratungsstellen, Nachbar*innen, Kolleg*innen, Verwandte, etc.) durchgeführt. Fallübergreifende Kooperationen finden in den Trägerarbeitsgemeinschaften gem. §78 SGB VIII in der Stadt Delmenhorst, im Landkreis Oldenburg und im Landkreis Diepholz statt. Des Weiteren ist die Plan A gGmbH Mitglied in verschiedenen anderen Arbeitskreisen. Darüber hinaus besteht eine Trägerkooperation im Landkreis Diepholz im Sozialraum Weyhe mit den Jugendhilfeträgern SOFA e.V. und Fokus gGmbH.

Räumlichkeiten

Die Plan A gGmbH unterhält in der Stadt Delmenhorst ihre
Geschäftsstelle in der Nordenhamer Straße 65.
Insgesamt stehen sieben Räume zur Verfügung.

Weitere Anlaufstellen betreiben wir in Ganderkesee (acht Räume),
in Weyhe (drei Räume) und in Oldenburg (vier Räume).

Diese dienen dem Aufenthalt und der Beschäftigung mit einzelnen
Kindern und Jugendlichen, bzw. der Elternarbeit oder ähnlichen familiären
Aktivitäten und auch der Arbeit in Gruppen. Sie sind so eingerichtet,
dass sie vielfältige Nutzungsmöglichkeiten (Internetanschluss, Kicker, etc.) bieten.
Integriert und gleichzeitig in sich geschlossen sind jeweils der Empfangs-,
der Büro- und der Besprechungstrakt.