Die Voraussetzungen für die Familien

In den Familien sollte:

  • Mind. ein Elternteil psychisch erkrankt sein,
  • den psychischen Problemen keine primäre Suchterkrankung* oder geistige Beeinträchtigung zugrunde liegen,
  • der psychisch erkrankte Elternteil zumindest zeitweise in der Lage sein, seine Elternrolle wahrzunehmen,
  • der erkrankte Elternteil bereit sein über seine/ihre Erkrankung zu sprechen und weiterführende Hilfen, wie z.B. psychotherapeutische Hilfen oder den Sozialpsychiatrischen Dienst, für sich selbst in Anspruch zu nehmen,
  • der betroffene Elternteil bereit sein, über seine/ihre psychische Erkrankung zu sprechen und dies auch seinem Kind erlauben,
  • die betroffenen Kinder minderjährig, nicht geistig behindert oder bereits selbst schwerwiegend psychisch erkrankt sein,
  • die betroffenen Kinder beim erkrankten Elternteil wohnen und nicht dauerhaft fremd untergebracht sein,
  • den betroffenen Kindern nicht bereits eine kontinuierliche Vertrauens- und Bezugsperson vor Ort zur Verfügung stehen.

*Für erkrankte Elternteile, deren psychische Probleme mit einer Suchterkrankung einhergehen, besteht die Möglichkeit eine Patenschaft in Anspruch zunehmen, wenn sie bereit sind an den Angeboten der Guttempler Gemeinschaften in Delmenhorst teilzunehmen.

 

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