§35a SGB VIII, Eingliederungshilfen

 

Bei der Eingliederung seelisch Beeinträchtigter steht die Rückführung zum so genannten „Normalen“ im Vordergrund. Dieses erfordert den personellen Einsatz von Mitarbeiter*innen, die mit derartigen Hilfeadressat*innen in ihrem beruflichen Werdegang schon Erfahrungen gesammelt haben und in der Lage sind, sich mit den speziellen Erfordernissen seelisch Beeinträchtigter im Rahmen der Lebensweltorientierung auseinander zu setzen. Die Integration in das bestehende Hilfeangebot stellt hier eine besondere Herausforderung dar. Die Erreichbarkeit dieses Ziels setzt eine gleichberechtigte, interdisziplinäre Zusammenarbeit voraus. Dies betrifft sowohl die Deutung der seelischen Erkrankung als auch die Auswahl geeigneter Hilfen (multiprofessioneller Planungsprozess). Um ein möglichst eigenverantwortliches und selbst bestimmtes Leben nach Beendigung der Maßnahme zu erreichen, wird während der aktiven Phase der Betreuung eine weitgehende Selbstbestimmtheit der Hilfeadressat*innen beachtet. Sie steht nicht nur als theoretisches Modell im Vordergrund, sondern findet auch stets ihre Anwendung in der Didaktik und Methodik.

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